Zur Hauptnavigation springen Zur Suche springen Zum Inhalt springen

Geschichte der Zentralbibliothek

Die Dienstbibliothek des Konsistoriums der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg ist trotz der Zerstörung des Dienstgebäudes in der Schützenstraße 26 im Jahre 1945 erhalten geblieben. Nach der Teilung Berlins im Jahre 1961 wurde sie mit ihrem Bestand von etwa 7000 Bdn in dem Dienstgebäude in Westberlin aufbewahrt. Der Schwerpunkt liegt bei Amts- und Gesetzblättern sowie kirchlichen Zeitschriften. Die Erschließung und eine Vereinigung mit der Zentralbibliothek stehen noch bevor.

Diese vor allem für die Pfarrer und andere kirchliche Mitarbeiter bestimmte Zentralbibliothek wurde 1957 von Bischof Otto Dibelius (1880-1967) ins Leben gerufen. Sie hat heute einen Bestand von ca. 60.000 Bdn. Die Vermehrung erfolgte vor allem durch Geschenke verschiedener kirchlicher Hilfswerke, Zuwendungen von Privaten und in kleinerem Umfang durch Ankäufe. Ältere Bücher sind nur in bescheidenem Umfang in die Bibliothek gelangt. Die Sammlung der Gesangbücher wurde im Domstift Brandenburg deponiert, die Missionsliteratur an die Berliner Mission abgegeben.

Die für die Reformationsgeschichte bedeutende Bibliothek der Gemeinde Wittbrietzen ist im Jahre 1965 auf Veranlassung von Archivar Johannes Kunstmann der Bibliothek als Dauerleihgabe übergeben worden . Das gleiche geschah im Jahre 1994 mit der Kirchenbibliothek von St. Marien und St. Nikolai in Berlin

(Quelle: Handbuch der historischen Buchbestände in Deutschland, Österreich und Europa)

Letzte Änderung am: 21.11.2017